Gerry-Weber-Aktionäre leiden
B.K. Düsseldorf, 13. September. Geschockt hat die Börse am Freitag auf die abermalige Prognosesenkung des Modekonzerns Gerry Weber International AG reagiert.
B.K. Düsseldorf, 13. September. Geschockt hat die Börse am Freitag auf die abermalige Prognosesenkung des Modekonzerns Gerry Weber International AG reagiert. Die Aktie ging nach der Veröffentlichung des Neunmonatsberichts auf Talfahrt und büßte anfänglich bis zu 12 Prozent auf 28,15 Euro ein. Mit dem Rutsch unter die 30-Euro-Marke wurde zugleich der tiefste Wert seit Frühsommer 2012 markiert. Die in den zurückliegenden Jahren überaus erfolgsverwöhnte, stets mit stolzen Wachstumsraten glänzende Gruppe aus dem ostwestfälischen Halle leidet im laufenden Geschäftsjahr unter den Kapriolen des Wetters. Zum Start im November war der Winter zu mild für warme Bekleidung. Und im langen, grauen und kalten Frühjahr hatten die Kundinnen nicht übermäßig viel Lust auf die neue Mode. Der Verkauf der Sommerware kam erst im Juni und Juli in Schwung.





