Fiasko im Sprint Nur Horchler gut

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ANTHOLZ (dpa). Miriam Gössner war restlos bedient. Ausgerechnet die zuvor in Oberhof und Ruhpolding siegreiche Bayerin erlebte am Donnerstag beim ...

ANTHOLZ (dpa). Miriam Gössner war restlos bedient. Ausgerechnet die zuvor in Oberhof und Ruhpolding siegreiche Bayerin erlebte am Donnerstag beim Biathlon-Weltcup in Antholz im Sprint mit sieben Fehlern und Rang 62 ein Fiasko. Über den Sprecher des Deutschen Ski-Verbands ließ sie anschließend ausrichten: „Ich habe mich von Anfang an nicht gut gefühlt, dann noch die sieben Fehler dazu und ein Sturz, wo ich mir den Kopf angeschlagen habe. Heute ging einfach alles schief.“ So wie bei Sachenbacher-Stehle, die bei ihrem Comeback im Biathlon-Weltcup mit fünf Strafrunden auf Rang 78 landete. Beide verpassten die Qualifikation für die Verfolgung. Für Gössner ist das ein herber Rückschlag im Kampf um den Weltcup-Gesamtsieg. Hochzufrieden war dagegen Nadine Horchler. Die 26-jährige Willingerin schaffte beim Sieg der slowakischen Olympiasiegerin Anastasiya Kuzmina vor Kaisa Mäkäräinen (Finnland) und der Weißrussin Darja Domratschewa mit Rang fünf ihr bisher bestes Weltcupergebnis. „Ich war heute keine Null. Ich habe die Null geschossen“, sagte sie. Horchler war indes der einzige Lichtblick. „Heute gehen wir mit sehr langen Gesichtern nach Hause. Kompliment an Nadine, das schönt unser Ergebnis etwas“, sagte Damen-Coach Gerald Hönig. Andrea Henkel (zwei Fehler) wurde 25., Franziska Hildebrand (3) kam als 39. ins Ziel.

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