Eurobonds und der Prozess der Europäisierung

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Zu "Die Eurobonds-Illusion" (F.A.Z.-Wirtschaft vom 16. August): In der Sache trifft Heike Göbel mit ihrem Leitartikel ins Schwarze. Aber in der Nennung der Motive oder Gründe der Eurobonds-Befürworter ("Ist es Ratlosigkeit oder Dummheit?") scheint sie arg naiv zu sein.

Zu "Die Eurobonds-Illusion" (F.A.Z.-Wirtschaft vom 16. August): In der Sache trifft Heike Göbel mit ihrem Leitartikel ins Schwarze. Aber in der Nennung der Motive oder Gründe der Eurobonds-Befürworter ("Ist es Ratlosigkeit oder Dummheit?") scheint sie arg naiv zu sein.

Dass die Vertreter von Banken und Außenhandelsverband allein ihr eigenes wirtschaftliches Interesse im Auge haben, liegt doch auf der Hand. Viel schwieriger ist es da schon, die Motive von SPD und Grünen zu durchschauen. Ich denke, im Grunde wollen beide das Gleiche: mit der Einführung von Eurobonds den Prozess der Europäisierung beschleunigen, um an dessen Ende ganz Europa mit dem eigenen politischen Modell zu beglücken. Und für die Ermöglichung dieser Chance sind sie bereit, den Wohlstand ihres eigenen Volkes zu opfern. Für die Grünen zählt ja die Kategorie eigenes Volk ohnehin kaum. Und die Sozialdemokraten standen schon immer für das/die Internationale.

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Ob aber die anderen Europäer von uns Deutschen - wieder einmal - beglückt sein wollen?

Jakob Wilbert, Brandis