BHF-Bank-Käufer müssen warten
maf. FRANKFURT, 29. August. Die Käufer der BHF-Bank erwarten bis Ende September eine Entscheidung der Finanzaufsicht Bafin.
maf. FRANKFURT, 29. August. Die Käufer der BHF-Bank erwarten bis Ende September eine Entscheidung der Finanzaufsicht Bafin. Die auf Finanzdienstleistungen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft RHJ International kündigte am Donnerstag an, dass im Falle des Scheiterns der Übernahme mit den Aktionären über die Rückgabe des Kapitals beraten werden soll. RHJ-Vorstandschef Leonhard Fischer, ehemals Vorstand der Dresdner Bank, steht wegen des sich hinziehenden Kaufprozesses unter Druck. Im Sommer forderten Hedgefonds unter Führung der Genfer Equilibria Capital eine Aufspaltung von RHJ. So soll die britische Bank Kleinwort Benson, die sich auf reiche Kunden konzentriert, verkauft werden. Für das erste Halbjahr weist RHJ einen Verlust von 52 Millionen Euro aus.
Kleinwort Benson soll die wieder profitable BHF-Bank übernehmen, deren Kauf das Konsortium um RHJ schon vor einem Jahr mit der Deutschen Bank vereinbart hatte. Den Kaufpreis von 384 Millionen Euro stemmt die Beteiligungsgesellschaft RHJ zusammen mit BMW-Großaktionär Stefan Quandt, der amerikanischen Fondsgesellschaft Blackrock, dem chinesischen Mischkonzern Fosun und RHJ-Gründer Timothy Collins. Offenbar liegen der Bafin noch nicht alle Dokumente von Blackrock vor.





