Balsam auf die Wunden
FRANKFURT. Olivier Occean hielt sich auch nach dem Schlusspfiff noch an die Maßgabe seines Trainers. Er lief, was das Zeug hielt: aufgeregt durch die ...
FRANKFURT. Olivier Occean hielt sich auch nach dem Schlusspfiff noch an die Maßgabe seines Trainers. Er lief, was das Zeug hielt: aufgeregt durch die Katakomben, hin und her zwischen Kabinentür und Autogrammjägern, von denen er sich bereitwillig für Erinnerungsfotos ablichten ließ. Zuletzt war der Kanadier, bei ähnlichen Gelegenheiten, immer still und leise seinen Weg gegangen und war durch einen Seitenausgang zu seinem Wagen in der Tiefgarage enteilt. Der 31-Jährige ist in dieser für die Frankfurter so respektabel verlaufenden Bundesliga-Vorrunde das bislang größte Sorgenkind in der Mannschaft von Trainer Armin Veh. Am Samstag überzeugte er seinen Chef immerhin durch seine Einsatzbereitschaft. „Wenn es als Stürmer nicht klappt, muss man kämpfen. Das hat er gut umgesetzt“, stellte Veh fest.





