Gehaltserhöhung : Indien zahlt Beamten fast 24 Prozent mehr Gehalt

Die indische Regierung hat eine Rekord-Gehaltserhöhung für rund zehn Millionen Beamte und Pensionäre im Land beschlossen. Dies dürfte auch darauf abzielen, die Korruption einzudämmen.
So gut dies für die Beamten der drittgrößten Volkswirtschaft Asiens ist, so schwierig ist es für den Staat: Denn der Haushalt wird durch die Umverteilung der Steuergelder mit geschätzten 1,02 Billionen Rupien (13,55 Milliarden Euro) belastet werden. Allerdings wurde die massive Erhöhung schon zu Teilen in den Haushaltsplan für das derzeitige Fiskaljahr (31. März) eingestellt. Die Regierung hofft auf zusätzliche Einnahmen aus dem Verkauf von Telekommunikationslizenzen und Strafen für Steuerhinterzieher.
Congratulations to central government officers, employees & pensioners on a historic rise in their salary & allowances through the 7th CPC.
— Arun Jaitley (@arunjaitley) 29. Juni 2016
Das deutliche Anheben der Gehälter dürfte auch darauf abzielen, die grassierende Korruption in Indiens Beamtenschaft einzudämmen. Bislang sind kleinere Dienstgrade darauf angewiesen, sich ein „Zubrot“ illegal zu verdienen. Die Regierung hatte die Beamtengehälter zuletzt 2008 um 40 Prozent angehoben.



