Hypo-Alpe-Adria-Desaster :
Kärnten bittet Österreich um Finanzhilfen

Lesezeit:
Die Idylle trügt: Kärnten droht die Pleite
Die Idylle trügt: Kärnten droht die PleiteArchiv Milstätter See

Weil Kärnten über Garantien für das Gebaren der Skandalbank Hypo Alpe Adria haftet, droht dem österreichischen Bundesland die Pleite. Nun hofft das Land auf Hilfe des Bundes.

Das österreichische Bundesland Kärnten braucht nach dem Desaster um die Hypo Alpe Adria Finanzhilfen. Allein im laufenden Jahr seien 340 Millionen Euro nötig, bestätigte eine Sprecherin von Kärntens Finanzreferentin Gaby Schaunig am Donnerstag entsprechende Medienberichte. Das Land hoffe dabei auf Kredite des Bundes. Um das dringend benötigte Geld möglichst rasch zu bekommen, verhandle die Landesregierung am Donnerstag mit Bundeskanzler Werner Faymann, Finanzminister Hans Jörg Schelling und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, sagte die Sprecherin. Ohne fremde Hilfe geht Kärnten nach Darstellung der Landesregierung Anfang Juni das Geld aus. Allerdings besitzt das Land noch rund eine halbe Milliarde Euro an Erlösen aus dem Verkauf der Hypo an die BayernLB. Das Geld ist im sogenannten „Zukunftsfonds“ geparkt.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Pflegefachkraft (m/w/d) für die Kinderstation
Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Weitere Themen
Services