FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);3:3 im Dauerregen gegen den BVB :
Ein wunderbares Spektakel

Von
Ralf Weitbrecht
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Eine Vorstellung, die begeistert: Die Eintracht darf sich nach dem 3:3 gegen den BVB feiern lassen.
Eine Vorstellung, die begeistert: Die Eintracht darf sich nach dem 3:3 gegen den BVB feiern lassen.Reuters

2:0 geführt, vergeblich auf einen Elfmeterpfiff gewartet, nach dem 3:2 auf den Sieg gehofft und am Ende trotz des Remis nicht unzufrieden: Da wächst was zusammen in Frankfurt.

Schon wieder ein Spektakel im Stadtwald. Am Donnerstag erst hatte die Eintracht in der Conference League beim 6:0 gegen HJK Helsinki eine beeindruckende Partie gezeigt. Und auch das Spiel um Punkte im Kerngeschäft Bundesliga gegen Borussia Dortmund war ein weiteres starkes Stück Fußball. Dass es am Ende eines intensiven, packenden Spiels keinen Sieger gab und 3:3 hieß, lag auch an der Entscheidung des Schiedsrichters nach einem Hinweis des Videoassistenten im Kölner Keller. Er versagte der Eintracht einen Strafstoß nach der Szene in der 36. Minute, in der Omar Marmoush von BVB-Ersatztorhüter Alexander Meyer zu Fall gebracht wurde. Für Doppeltorschütze Marmoush, der schon in der achten und 24. Minute mit seinen Saisontoren Nummer drei und vier getroffen hatte, wäre es die Chance für Tor Nummer drei und damit einen Hattrick gewesen. Der Dortmunder Verteidiger Nico Schlotterbeck sagte später in der Analyse: „Pech für Frankfurt, Glück für uns. Wir können uns nicht beschweren, wenn der Schiedsrichter den Elfmeter gibt.“ Für Markus Krösche war der Fall eindeutig. „Das war ein klarer Elfmeter“, sagte der Sportvorstand der Eintracht nach dem mitreißenden Bundesligaspiel.

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