Klimakosten für Immobilien : Der grüne Weg

Für den Klimaschutz kommen auf Eigentümer, Vermieter und Mieter noch Kosten zu. Das macht Vereinfachungen zum Bauen und Sanieren dringlich.
Auf Hauseigentümer kommen immer mehr Vorschriften zu. In Deutschland plant die Bundesregierung klimafreundliche Regeln für den Einbau neuer Heizungen. In der Europäischen Union sollen ältere Gebäude mit hohem Energiebedarf bald öfter zumindest zum Teil saniert werden.
Auch die Städte lassen sich nicht lumpen. In Frankfurt sollen Dächer und Fassaden im Fall von Umbauten oder Neubauten begrünt werden. Hamburg plant in einigen Jahren die Pflicht zum Gründach in Kombination mit einer Solaranlage für neue Häuser oder Dachsanierungen.
Kosten wird es geben
Klar ist, dass der Gebäudesektor bislang die Klimaziele der Bundesregierung verfehlt und hier mehr passieren muss, um die Treibhausgasemissionen zu senken. So oder so kommen noch manche Kosten auf Eigentümer, Vermieter und Mieter zu.
Das macht es umso dringlicher, die Bürokratiekosten zum Bauen und Sanieren zu senken. Solche Vereinfachungen können den Preisschüben etwas entgegensetzen. Denn an zu vielen Orten dauern die Abläufe der Behörden zu lange, laufen die Verfahren nicht digital und sind die Anforderungen umfangreich. Wie sich das verschlanken lässt, darüber sprechen schon Kommunen und Länder bis hin zu Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD). Aber es passiert bislang zu wenig.
Diese unnötigen Lasten hemmen den grünen Weg in die Klimaneutralität auf weit mehr Feldern wie auch dem Bau von Windrädern. Sinkt der bürokratische Aufwand, haben Bauträger wieder mehr Kapazität – auch für den Klimaschutz.






