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Energiespeicherung : Neuer Anlauf für die Superbatterie

Mit aller Energie: Forschungslabor von Innolith Bild: F.A.Z.

Ein Brite, ein Oligarch und eine Truppe deutscher Ingenieure wollen in Baden die Batterie der Zukunft entwickeln. Zweimal ist die Idee gescheitert.

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          Superbatterien, mit denen Elektroautos mehr als 1000 Kilometer fahren können, die billiger sind, sich schneller aufladen lassen und bei denen die Brandgefahr gebannt ist – daran arbeiten 78 Entwickler und Ingenieure auf einem ehemaligen Betriebsgelände von Siemens in der Kleinstadt Bruchsal, wenige Kilometer von Karlsruhe entfernt. Innolith heißt das Unternehmen, hinter dessen unscheinbaren Büroräumen sich schon eine lange Historie von Aufstieg, Fall und großem Geld versteckt.

          Bernd Freytag

          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Ludwigshafen.

          Die Muttergesellschaft von Innolith sitzt in Basel und gehört dem russischen Oligarchen Dmitri Rybolowlew. Der ehemalige Großaktionär des Düngemittelriesen Uralkali und Eigentümer des französischen Fußball-Erstligisten AS Monaco hat nicht nur mit einer der teuersten Scheidungen aller Zeiten und Immobiliengeschäften mit Donald Trump auf sich aufmerksam gemacht. Er steht aktuell im Mittelpunkt eines Kunst- und Bestechungsskandals rund um den Schweizer Kunsthändler Yves Bouvier, in dessen Verlauf Rybolowlew selbst vorübergehend festgenommen worden war – und der in Monaco und weit darüber hinaus für Furore sorgt.

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