Allianz und Co. : Die Versicherungswirtschaft ist glimpflich durch Corona gekommen

Versicherer haben die Pandemie stark gespürt. Vor allem im Vertrieb mussten sich Allianz, Huk-Coburg und Co. umstellen. Das hat in der Lebensversicherung eine Umsatz-Delle gebracht. Die Branche glaubt aber, dass sie vorübergeht.
Die deutschen Versicherer sind glimpflich durch die erste Phase der Corona-Pandemie hindurchgekommen. Obwohl es durchaus kritische Themen wie die juristischen Auseinandersetzungen um die Betriebsschließungsversicherung, den staatlichen Schutzschirm für Warenlieferanten mit Hilfe der Kreditversicherer oder die Prämienhöhe in der Autoversicherung gab, ist es geschäftlich kaum zu Beeinträchtigungen gekommen. Die Beitragseinnahmen legten in den drei Hauptsparten Lebens-, Schaden-Unfall- und Krankenversicherung um 1,2 Prozent auf 220,1 Milliarden Euro zu, obwohl durch die Ausgangsbeschränkungen vor allem der Vertrieb vor große Herausforderungen gestellt wurde. Doch vielen Vermittlern ist die Umstellung auf eine digitale Kundenberatung gelungen.





