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Umbau am Münchner Flughafen : Wie Lufthansa ihre Heimat verteidigen will

Terminal 2 betreiben die Lufthansa und die Flughafen München GmbH (FMG) in einem Gemeinschaftsunternehmen zusammen. Bild: AP

Der Konzern will mit dem Münchner Flughafen wachsen. Was wie eine Spitze gegen Frankfurt klingt, dient auch dem Ziel, Rivalen in Deutschland auf Abstand zu halten.

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          Der Flughafen München plant die nächste Baustelle. Der erst 2016 in Betrieb gegangene Satellitenbau auf dem Vorfeld von Terminal 2 vorzeitig erheblich erweitert werden. Dabei hat der Flughafen eigentlich schon genug zu tun mit dem Umbau von Terminal 1 und dem Entstehen des riesigen Innovationsparks Lab Campus bis zum Jahr 2030. Das neue Projekt kostet einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Der Flughafen will so noch vor Ende dieses Jahrzehnts seine Passagierkapazitäten um mehr als ein Fünftel auf 60 Millionen Passagiere im Jahr ausweiten.

          Rüdiger Köhn

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Der Großanbau an Terminal 2 ist ein besonderes Vorhaben, nicht nur für den Flughafen, sondern auch für die Deutsche Lufthansa. München ist nach Frankfurt der zweiwichtigste Flughafen im Netz des Konzerns. Terminal 2 betreiben die Flughafen München GmbH (FMG) und die Lufthansa in einem Gemeinschaftsunternehmen zusammen. Das Projekt entwickelt strategische Fliehkräfte. „Es geht hier nicht nur um eine Absichtserklärung über den gemeinsamen Ausbau eines Gebäudes“, sagt ein Flughafensprecher auf Anfrage. „Die Entscheidung wird zugleich den Ausbau der strategischen Zusammenarbeit mit der Lufthansa insgesamt umfassen.“ Beide Seiten streben an, sich enger zu verbünden. „Die in Europa einmalige Kooperation zwischen einer Fluggesellschaft und einem Flughafenbetreiber soll intensiviert und weiterentwickelt werden.“

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