Skandal um Credit Suisse : Iqbal und die Detektive

Der irre Beschattungsskandal in Zürich fällt dem Vorstand der Credit Suisse auf die Füße. Die Wild-West-Aktion sucht in der auf Seriosität bedachten Schweizer Finanzwelt ihresgleichen. Jetzt drohen personelle Konsequenzen.
Wenn ein Spitzenmanager den Arbeitgeber wechselt, findet er zuweilen die Muße für Dinge, für die im streng getakteten Arbeitsalltag sonst die Zeit fehlt. Am Dienstag vergangener Woche brachte Iqbal Khan seinen sechsjährigen Sohn in Herrliberg zum Fußballtraining. In diesem kleinen Städtchen am Zürichsee wohnt der 43 Jahre alte Schweizer mit pakistanischen Wurzeln, der bis Ende Juni in Diensten der Großbank Credit Suisse (CS) stand – als Leiter der internationalen Vermögensverwaltung. Am 1. Oktober übernimmt Khan eine ähnliche Führungsrolle bei der UBS, dem größten Rivalen der CS in Zürich. Der Manager hatte also drei Monate zur freien Verfügung.
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