Milliardenmarkt im Blick : Was Rheinmetall jetzt in Amerika vorhat

Der Rüstungskonzern kauft einen amerikanischen Militärausrüster, um seine Kontakte zu den amerikanischen Streitkräften zu intensivieren. Der Vorstandsvorsitzende Armin Papperger will die Army mit Panzern ausstatten.
Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall vergrößert seinen Fußabdruck in den Vereinigten Staaten mit einem strategischen Zukauf. Der Dax-Konzern übernimmt den amerikanischen Fahrzeugspezialisten Loc Performance Products für einen Unternehmenswert von rund 950 Millionen Dollar. Mit dem Zukauf, der noch von den Behörden genehmigt werden muss, will Rheinmetall sein Geschäft mit dem US-Militär ausbauen. Das Unternehmen sei „ein etablierter Zulieferer der US-Regierung“ und ein Lieferant für „die meisten militärischen Bodenfahrzeug-Kettensysteme in den USA“, wie es in einer Mitteilung des Konzerns am Mittwoch hieß. Rund 1000 Mitarbeiter zählt Loc, mit der Übernahme baut Rheinmetall auch seine Fertigungskapazitäten in den Vereinigten Staaten aus. Das ist für den Konzern enorm wichtig, hofft er doch auf Großaufträge für Fahrzeugprogramm der US-Armee.
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