Philip Morris-Chefin : „Wir brauchen eine Tabaksteuer, die risikobasiert ist“

In Deutschland sind Alternativen zur Tabakzigarette entweder hoch besteuert oder verboten. Die Deutschlandchefin von Philip Morris schildert wie der Konzern das Gros seines Umsatzes mit rauchfreien Produkten erzielen kann.
Kann man Deutschen wirklich das Rauchen abgewöhnen? Veronika Rost, die nach zwei Jahren an der Spitze von Philip Morris Deutschland den Tabakkonzern wieder verließ, hat es nicht geschafft. 20 Millionen Deutsche rauchen immer noch Tabakzigaretten. Ihre Nachfolgerin Özlem Dikmen verliert das Ziel nicht aus den Augen, gibt sich aber entspannter. „Ich hoffe, dass der Tag kommen wird, an dem die letzte Tabakzigarette geraucht wird“, sagt Dikmen im Gespräch mit der F.A.Z. Die Managerin, die jetzt 16 Jahre in Diensten des Tabakkonzerns steht, weiß, dass es nicht nur in ihrer Hand liegt. „Der Übergang zu rauchfreien Produkten hängt maßgeblich davon ab, wie die Politik Regulierung und Besteuerung gestaltet“, sagt Dikmen.
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