Disney und Kimmel :
Mickey Mouse gerät ins politische Minenfeld

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Wer darf noch was sagen? In Amerika tobt ein Streit um den Moderator Jimmy Kimmel (rechts), hier im Gespräch mit Disney-Chef Bob Iger.
Wer darf noch was sagen? In Amerika tobt ein Streit um den Moderator Jimmy Kimmel (rechts), hier im Gespräch mit Disney-Chef Bob Iger.Getty

Die Kontroverse um Jimmy Kimmel hat Disney-Vorstandschef Bob Iger in eine Zwickmühle gebracht. Jetzt lässt er den Talkshow-Moderator wieder auf Sendung gehen – und riskiert es, Trump zu verärgern.

Bob Iger hat öfters darüber nachgedacht, für das Amt des amerikanischen Präsidenten zu kandidieren, wenn er einmal nicht mehr den Unterhaltungskonzern Walt Disney führt. Das erste Mal war vor den Wahlen 2016. Wie er in seiner Biografie „The Ride of a Lifetime“ schrieb, war er damals überzeugt, Amerikaner seien bereit für einen Präsidenten, der nicht aus dem traditionellen Politikbetrieb stammt. Donald Trumps Wahl habe das auch bestätigt. Iger gab seine ersten politischen Gedankenspiele recht schnell wieder auf, verfolgte sie aber nach Trumps Wahl mit Blick auf 2020 umso ernsthafter.

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