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Neuer Metro-Chef : "Es reicht nicht, die Ware ins Regal zu legen und darauf zu warten, dass einer kommt"

Steffen Greubel beim Gespräch in der Düsseldorfer Metrozentrale. Bild: Martin Albermann

Steffen Greubel sorgt sich um die Durchhaltefähigkeit seiner Kunden aus Gastronomie und Hotellerie in der Corona-Krise und zeigt auf, wie sich der Konzern in den kommenden Jahren entwickeln soll.

          7 Min.

          Herr Greubel, die Rufe nach einem abermaligen Lockdown werden lauter. Als neuer Metro-Chef haben Sie zuletzt viele Köche, Hoteliers und Caterer getroffen. Wie ist die Stimmung?

          Jonas Jansen
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Das ist Land für Land unterschiedlich. Glücklicherweise ist dort, wo wir derzeit die größeren Restriktionen sehen – Deutschland, Österreich, Niederlande – die Chance für uns als Metro groß, das Geschäft zu kompensieren. Unsere Branche zeichnet sich durch Kreativität und eine gewisse Resilienz aus, dennoch stellen wir inzwischen gewisse Abnutzungseffekte fest: Mit weiteren Einschränkungen wird die Frustration steigen. Wir hoffen alle, dass Restriktionen wie Lockdowns lokal begrenzt bleiben. Wenn es nochmals flächendeckende Lockdowns geben sollte, wird sich das massiv auf die Branche auswirken.

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