Industriegase-Hersteller :
Linde vermeidet Kampfabstimmung um Praxair-Fusion

Von
Rüdiger Köhn, München
Lesezeit:
Wolfgang Reitzle auf der Hauptversammlung
Wolfgang Reitzle auf der Hauptversammlungdpa

Am Donnerstag steht bei Linde die alles entscheidende Aufsichtsratssitzung zur Fusion mit dem Konkurrenten aus Amerika an. Nun sieht alles danach aus, als müsste Wolfgang Reitzle seine Zusatzstimme doch nicht einsetzen.

Die drohende Eskalation im Aufsichtsrat von Linde ist abgewendet. Aus dem Umfeld des deutschen Industriegase-Herstellers ist zu vernehmen, dass es auf der alles entscheidenden Aufsichtsratssitzung am Donnerstag in München keine Kampfabstimmung geben wird, wenn es um das Plazet für die Fusion mit der amerikanischen Praxair geht. Wolfgang Reitzle, Aufsichtsratsvorsitzender und maßgeblicher Betreiber des Zusammenschlusses zum weltgrößten Anbieter von Industriegasen, könne auf den Einsatz der ihm zustehenden Zweitstimme bei der Entscheidung über den Fusionsvertrag (Business Combination Agreement, BCA) verzichten, heißt es.

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