Hamburger Hafen : Hamburg lehnt Kühne-Vorschlag für HHLA-Mehrheit ab

Nachdem Hamburg den Einstieg der Containerreederei MSC beim Hamburger Hafenlogistiker HHLA angekündigt hatte, machte Milliardär Kühne ein Gegenangebot. Die Stadt Hamburg hat darauf eine klare Antwort.
Hamburg hat dem Vorschlag für einen Verkauf der städtischen Mehrheit am Hafenbetreiber HHLA an den Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne eine Abfuhr erteilt. „Der Senat hat keine Auktion begonnen, sondern gestern eine strategische Partnerschaft vorgestellt, die die Stärkung des Hafenstandortes und des Unternehmens zum Ziel hat“, teilte die Wirtschaftsbehörde am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters mit. „Wir kennen das Bekunden von Herrn Kühne, eine Mehrheit der städtischen Anteile übernehmen zu wollen“, erklärte ein Behördensprecher. Ein formales Angebot liege aber nicht vor.
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