Passend zur Grillsaison :
Edeka und Heinz beenden Ketchup-Streit

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Heinz-Tomaten-Ketchup-Falschen stehen in Reihen in einem Supermarkt-Regal. Bald wird es den Ketchup auch wieder bei Edeka geben.
Heinz-Tomaten-Ketchup-Falschen stehen in Reihen in einem Supermarkt-Regal. Bald wird es den Ketchup auch wieder bei Edeka geben.AP

Der amerikanische Konzern Kraft Heinz und Edeka haben sich monatelang über Lieferkonditionen gestritten. Jetzt haben sie eine Einigung erzielt. Profiteur des Konflikts war angeblich der Konkurrent Rewe.

Rechtzeitig zur Grillsaison haben Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka und der amerikanische Konzern Kraft Heinz ihren Ketchup-Konflikt beendet. Der Streit sei beigelegt, und Edeka werde wieder mit Ketchup- und Grillsoßen des Marktführers beliefert, berichtete ein Edeka-Sprecher am Mittwoch. Zuvor hatte bereits die „Lebensmittel Zeitung“ darüber berichtet. Details zur Einigung wurden nicht bekannt.

Kraft Heinz hatte Ende Januar die Belieferung von Edeka eingestellt, weil sich die Unternehmen nicht auf neue Lieferkonditionen einigen konnten. Der amerikanische Konzern habe Preiserhöhungen durchsetzen wollen, Edeka auf Preissenkungen bestanden, beschrieb damals der kaufmännische Direktor von Kraft Heinz, Michael Lessmann, den Konflikt. Zur Einigung wollte sich der Ketchup-Hersteller nicht äußern. Daher ist auch nicht bekannt, ob die Preise für Heinz-Ketchup in Zukunft anziehen oder auf dem Niveau bleiben, vor dem sie vor dem Konflikt waren.

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Edeka hatte versucht, die durch den Lieferstopp von Kraft Heinz entstandenen Lücken im Regal mit einer neuen Eigenmarke „Papa Joe’s“ zu füllen. Ein Edeka-Sprecher betonte, das neue Produkt sei von den Kunden sehr gut angenommen worden. Die „Lebensmittel Zeitung“ berichtete dagegen unter Berufung auf Marktforscher, dass Edeka-Rivale Rewe von dem Konflikt profitiert habe.

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