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Bald amerikanisch? : Dialog Seminconductor in Fusionsgesprächen mit Synaptics

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In Fusionsgesprächen: Der Apple-Lieferant Dialog Semiconductor. Bild: Reuters

Der Auftragsrückgang von Apple setzt dem Chiphersteller Dialog Semiconductor schwer zu. Will sich der Konzern durch einen Zusammenschluss mit Amerikanern unabhängiger machen?

          Der schwäbisch-englische Chiphersteller Dialog Semiconductor ist einem Agenturbericht zufolge in Fusionsgesprächen mit dem amerikanischen Technologieunternehmen Synaptics. Die Gespräche seien aber noch in einem frühen Stadium, berichtete „Bloomberg“ am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Dialog ist an der Börse 1,15 Milliarden Euro wert, Synaptics 1,6 Milliarden Dollar.

          Synaptics-Aktien stiegen nach dem Bericht um bis zu 15 Prozent, gaben den Zuwachs im Verlauf aber nahezu komplett wieder ab. Dialog, die im TecDax gelistet sind, hatten am Freitag rund vier Prozent schwächer geschlossen.

          Dialog und Synaptics wollten sich auf Anfrage nicht zu dem Bericht äußern.

          DIALOG SEMIC.

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          Jeder mögliche Deal könnte Dialog unabhängiger machen von Aufträgen des iPhone-Herstellers Apple. Bislang erzielt Dialog mehr als die Hälfte seines Umsatzes mit der Zulieferung von Chips zum Strom-Management an Apple. Die Dialog-Aktie hat in diesem Monat bereits rund 20 Prozent an Wert verloren, nachdem das Unternehmen erklärt hatte, Apple habe seine Aufträge für das neue iPhone-Modell reduziert. Dialog-Papiere kosteten am Freitag nur noch rund 15 Euro, Anfang November waren es noch rund 44 Euro gewesen.

          SYNAPTICS INC. DL 0,001

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          Die Fusion mit Synaptics würde Dialog Zugang zu zusätzlichen Produkten verschaffen, etwa Sensoren für Smartphones sowie Touchscreens und -pads, die an Tech-Konzerne wie Apple und Samsung verkauft werden.

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