Chiphersteller : Der tiefe Fall von Intel

Intel war einmal der wichtigste Hersteller von Computerchips. Heute ist seine größte Stärke, Subventionen zu ergattern. Das sorgt auch in Deutschland für Unruhe.
Pat Gelsinger hat ein wöchentliches Ritual: An Sonntagen meldet sich der Vorstandschef des Halbleitergiganten Intel üblicherweise mit einem Bibelvers auf der Plattform X zu Wort. Davon lässt er sich auch inmitten der gegenwärtigen Turbulenzen in seinem Unternehmen nicht abhalten. Anfang August zum Beispiel, kurz nach der Ankündigung eines Entlassungsprogramms, das 15.000 Intel-Mitarbeiter treffen soll, zitierte er aus dem Buch der Sprichwörter: „Deine Augen sollen geradeaus schauen; und deine Blicke richte nach vorn.“ Gelsingers jüngster Eintrag stammte aus dem ersten Brief des Johannes: „Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns bleibt: Er hat uns von seinem Geist gegeben.“
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