Automobilzulieferer :
Brose baut 2000 Arbeitsplätze ab

Lesezeit:
Die Aufnahme zeigt eine Büste von Max Brose, den Firmengründer des Autozulieferers Brose auf dem Werksgelände in Coburg.
Die Aufnahme zeigt eine Büste von Max Brose, den Firmengründer des Autozulieferers Brose auf dem Werksgelände in Coburg.dpa

Die Standorte Bamberg, Hallstadt, Coburg, Würzburg und Berlin sollen von dem Abbau betroffen sein. Die Arbeit soll in Niedriglohnländer verlagert werden.

Der Autozulieferer Brose will rund 2000 Arbeitsplätze bis Ende 2022 in Deutschland abbauen. Betroffen sind die Standorte Bamberg, Hallstadt, Coburg, Würzburg und Berlin, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Außerdem soll die Fertigung von Schließsystemen von Wuppertal verlegt werden. Der globale Wettbewerb zwinge Brose zur Verlagerung von Arbeit in Niedriglohnländern, erklärte Kurt Sauernheimer, Vorsitzender der Geschäftsführung.

„Der Wandel der Automobilindustrie, ein rückläufiger Markt – insbesondere in China –, globaler Preisdruck, aber auch interne Ursachen beeinträchtigen die Geschäftsentwicklung bei Brose“, heißt es in einer Mitteilung. Als weitere Gründe nannte Brose die „einseitige Klimadebatte zulasten der Kfz-Industrie“ und damit verbundene Unsicherheiten in der Branche, aber auch steigende Personal- und Arbeitskosten.

F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen

F.A.Z. bei Google bevorzugen

Nach Angaben des Autozulieferers sind vor allem Arbeitsplätze in den Zentral- und Geschäftsbereichen betroffen. Die Anzahl der Auszubildenden werde zudem ab kommendem Jahr um 10 Prozent gesenkt. Betriebsbedingte Kündigungen sollen „weitgehend“ vermieden werden.

Das Unternehmen entwickelt und fertigt mechatronische Systeme für Fahrzeugtüren und -sitze sowie Elektromotoren und Elektronik, unter anderem für Lenkung, Bremsen, Getriebe und Motorkühlung. Nach eigenen Angaben beschäftigt Brose 26.000 Mitarbeiter in 23 Ländern.

Empfehlungen
KI-Chip von Tensordyne
Chip-Start-up:
Ein Chip aus der Trickkiste der Mathematik

Tensordyne entwickelt Halbleiterbausteine, die der KI im Datenzentrum leichter auf die Sprünge helfen sollen. Dafür greift das Start-up zu einem 400 Jahre alten Kniff. Mitgründer Gilles Backhus erklärt, was es damit auf sich hat.

Stephan Finsterbusch
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Systemmanager*in für Werkstatt- und Planungssysteme
Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Bauleiter/ in (m/w/d)
Bauhütte Heidelberg Baugenossenschaft eG
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Verlagsangebot
Sprachkurs
Lernen Sie Englisch
Lexaid
Gekündigt? Sofort-Check und direkter Anwaltskontakt
V-Check
Vermögen übertragen & die Erträge behalten - so geht’s!
Sprachkurs
Lernen Sie Französisch