Die Formel für den Tank
Die Formel 1 geht in der neuen Saison mit nachhaltigem Sprit und Hybridantrieben an den Start. Als Versuchslabor für den Einsatz in Straßenfahrzeugen dienen aber andere Rennserien.
Christian Dürr hat zu Zeiten der Ampelregierung für technologieoffenen Klimaschutz gekämpft. Jetzt will der ehemalige FDP-Vorsitzende als Geschäftsführer eines Start-ups den Markt für erneuerbare Kraftstoffe voranbringen.
Die Formel 1 geht in der neuen Saison mit nachhaltigem Sprit und Hybridantrieben an den Start. Als Versuchslabor für den Einsatz in Straßenfahrzeugen dienen aber andere Rennserien.
Nach Ansicht der mittelständischen Energiehändler können Ölheizungen ihren Teil zur Wärmewende beitragen, wenn alternative Brennstoffe als Beimischung erlaubt sind.
In Frankfurt am Main steht die größte E-Fuel-Produktion Europas. Die Technik stammt aus Deutschland, sie beruht auf dem vor 100 Jahren patentierten Fischer-Tropsch-Verfahren.
Die EU verpflichtet Fluglinien zu mehr nachhaltigem Kerosin, doch der Markthochlauf von CO2-freiem E-Fuel stockt. Während die ersten Quoten erreichbar sind, droht beim entscheidenden E-Sprit von 2030 an ein Engpass.
Der Sportwagenhersteller versprach, mit Hightech-Kraftstoff den Verbrenner klimaneutral zu machen. Doch ein hochgejubeltes Pilotprojekt in Chile kommt seit Jahren nicht voran. Woran liegt es?
Rheinmetall und der junge Hersteller synthetischer Kraftstoffe Ineratec schließen einen Pakt. Es geht weniger um das Klima, sondern um unabhängige Versorgung und Sicherheit.
Der Verband der Mineralölhändler will mit alternativen Brennstoffen grüner werden. Groß ist die Hoffnung, dass die neue Bundesregierung die Weichen dafür stellt.
Um die Klimaziele zu erreichen, ist ein gewaltiger Transformationsprozess nötig. Der bisherige Fokus auf erneuerbaren Strom reicht dafür nicht aus. In zahlreichen Einsatzbereichen werden auch CO₂-neutrale Moleküle als Ersatz für bislang fossile Produkte gebraucht. Dabei führt an bio- und strom-basierten Kohlenwasserstoffen kein Weg vorbei.
Die Verfechter von E-Fuels wollen, dass alte Autos mit klimaneutralem Treibstoff weiterfahren. Die Produktion von E-Autos habe noch einen Nachteil.
Deutschland verfehlt seine Einsparziele im Verkehrssektor. Eine Verschrottung alter Autos würde dem Klima helfen, meint die Organisation ICCT. Doch die Aktion wäre teuer.
Mit synthetischen Kraftstoffen betriebene Fahrzeuge sind ein klimafreundlicher Freiheitstraum für den FDP-Politiker. Nun liegt dafür ein Gesetzentwurf vor – auch wenn es diese Autos noch nicht gibt.
Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) warnt im Gespräch vor einer Abwärtsspirale bei VW und kämpft für Fabriken und Arbeitsplätze. Garantien will er nicht aussprechen, stattdessen attackiert er die Ampel in Berlin.
Agrokraftstoffe haben erhebliche negative Folgen für die Umwelt. Darauf verweist die Deutsche Umwelthilfe unter Berufung auf eine neue Studie.
Der dänische Konzern gibt die Pläne für den Bau der größten europäischen E-Methanol-Produktionsfabrik auf. Auch Shell überdenkt ein Großprojekt.
Ursula von der Leyen kann als EU-Kommissionspräsidentin weitermachen. In ihrer Bewerbungsrede hat sie zum Kampf gegen Extremisten geblasen. Das sichert ihr die Wiederwahl – dank der Unterstützung der Grünen.
Sollte die neue EU-Kommission das Verbrennerverbot kippen, muss sie einen Markt für E-Fuels schaffen, um die Klimaziele im Verkehr nicht zu gefährden. Dafür gibt es zwei technische Alternativen.
Im Emsland liefert die erste Anlage der Welt CO₂-neutrales Kerosin. Airlines ist es zu teuer, sie kaufen nichts. Dabei hatte sich Lufthansa mal zum „Pilotkunden“ der Anlage erklärt.
Sollte es zu einer Abkehr vom Verbrennerverbot kommen, werden synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) wichtiger. Wie und zu welchen Kosten diese produziert werden könnten, diskutieren wir mit Thorsten Herdan, Europa-Geschäftsführer von HIF.
Vom Jahr 2035 an soll in Europa ein Verbot von Verbrennermotoren greifen. Die Union will das Vorhaben auf EU-Ebene kippen. Das wird schwierig und spaltet die Autobranche.
E-Fuels sind rar, ihre Entwicklung ist sehr teuer. Jetzt soll eine internationale Zusammenarbeit Anreize für Investitionen schaffen.
Die scheidende Kommission ist stolz auf ihren Green Deal. Wie es nach der Europawahl klimapolitisch weitergehen soll, ist unter den deutschen Parteien strittig.
Aral-Chef Achim Bothe verteidigt hohe Preise für das schnelle Aufladen von E-Autos. Und er würde gerne mehr klimaschonenden Treibstoff verkaufen – wenn die Behörden ihn nur ließen.
Im Industriepark Höchst arbeiten der Betreiber Infraserv und seine Kunden an Klimaschutz-Szenarien. Außer auf Wasserstoff setzen sie auch auf Abtransport und Einlagerung von CO2.
Konzernchef Oliver Blume erwartet, dass der Preis für synthetischen Kraftstoff schnell sinkt und das Geschäft für Investoren attraktiv wird. Doch noch fehle die nötige Regulierung.
Energiewende im Straßenverkehr +++ Kalte Architektur +++ Wohnungsnot in Frankreich +++ Gendersprache an Universitäten
Mühsam einigte sich die Ampel auf ein zustimmendes Votum für strengere Klimaauflagen für Lastwagen in der EU. Damit ist das Thema aber nicht vom Tisch – ein Überblick.
Schlechte Nachrichten für die Zukunft des Verbrenners: Vor Ende des Jahres wird es wohl keine Entscheidung über klimaneutrale E-Fuel-Autos geben. Ihre Anhänger sollten nun den Europawahlkampf nutzen, um Druck aufzubauen.
Beim Gedenkakt sprechen die Auschwitz-Überlebende Eva Szepesi und der Sportjournalist Marcel Reif. Alle größeren Flughäfen werden bestreikt und Deutschland will dem AI Act zustimmen. Der F.A.Z. Newsletter
Schlechte Nachrichten für die Anhänger des Verbrennungsmotors. Die Kommission schiebt die Entscheidung über den neuen Fahrzeugtyp „klimaneutrale E-Fuel-Autos“ auf die lange Bank. Vor Ende des Jahres wird wohl keine Entscheidung fallen.
Der Autobranche bleiben strikte Abgasnormen erspart. Die Euro-6-Werte sollen weiter gelten, haben EU-Parlament und Ministerrat vereinbart. E-Fuels aber bleiben außen vor.
Der Verkehrsminister lenkt ein: Vom Jahr 2035 an sollen nur noch mit vollkommen klimaneutralen E-Fuels betankte Neuwagen zugelassen werden. Hat der Verbrenner so noch eine Zukunft?
Jenseits von neuen Standards für Reifen und Bremsen bleibt bei den neuen Euro-7-Abgasgrenzwerten das meiste beim Alten. Eine Niederlage für Bundesverkehrsminister Volker Wissing ist das Votum des Parlaments dennoch.
Die Kindergrundsicherung nimmt die nächste Hürde. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn könnte weitreichende Entscheidungen fällen. Und der Apothekertag beginnt – es geht unter anderem um Arzneimittelknappheit. Der F.A.Z.-Newsletter.
Verkehrsminister Wissing wirft der Kommission vor, die Zusagen für eine sichere Zukunft von klimaneutral betankten Autos mit Verbrennungsmotor zu umgehen. Präsidentin von der Leyen soll intervenieren.
Im Ringen um das Aus für Verbrennungsmotoren in der EU kämpft die FDP für synthetische Kraftstoffe. Nun fürchtet Bundesverkehrsminister Wissing, dass die EU-Kommission ihre Versprechen nicht einlöst.