Vertragsverlängerung :
Spekulationen um Airbus-Chef Enders

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Tom Enders, CEO von Airbus
Tom Enders, CEO von AirbusAFP

Französische Medien berichten, dass Tom Enders keine dritte Amtszeit anstrebe. Der Airbus-Chef selbst äußert sich bedeckt zu seinen Zukunftsplänen.

Airbus-Chef Tom Enders will seinen Vertrag bei dem europäischen Flugzeugbauer einem Zeitungsbericht zufolge nicht verlängern. Der 58-jährige Deutsche habe die französische Regierung darüber informiert, dass er keine dritte Amtszeit anstrebe, berichtete „Le Figaro“. Die Entscheidung werde Thema auf einer regulären Verwaltungsratssitzung am Donnerstag sein. Der Vertrag läuft im Mai 2019 aus.

Enders selbst hielt sich zu seinen Plänen bedeckt. „Die Entscheidung über meine Zukunft als Airbus-Chef wird nicht von der französischen Presse, von der französischen Regierung oder irgendeiner Regierung getroffen“, ließ er über seinen Sprecher ausrichten. Sie werde vom Verwaltungsrat oder von ihm getroffen, „idealerweise in Abstimmung zwischen dem Verwaltungsrat und mir“.

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Im April hatte Enders erklärt, er erwäge, seinen Vertrag über 2019 hinaus zu verlängern. Er denke nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. Doch seither wächst der Druck auf ihn: So wird ihm unternehmensintern vorgeworfen, die Aufklärung der schon länger schwelenden Korruptions-Affäre rund um den Verkauf von Flugzeugen zu aggressiv voranzutreiben. Um Ermittlungen vor allem in Frankreich und Großbritannien zu begegnen, hat Enders schonungslose Aufklärung versprochen. Der französische Staat hält elf Prozent an Airbus, hat seinen einst großen Einfluss auf die Besetzung von Führungsposten aber durch eine Umorganisation im Jahr 2013 weitgehend eingebüßt.

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