Fragen und Antworten zur GKV-Reform : Das ändert sich für Krankenversicherte

Für Gutverdiener und Familien, in denen der Ehepartner kostenlos mitversichert wird, wird es spürbar teurer. Ein Überblick.
Wozu dient die Kassenreform?
Sie soll verhindern, dass die Beitragssätze zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) weiter steigen. Denn wachsende Sozialabgaben erhöhen die Arbeitskosten der Unternehmen und schmälern den Nettoverdienst der Arbeitnehmer. Der GKV-Beitrag, den sich das Mitglied und sein Arbeitgeber teilen, besteht aus dem konstanten allgemeinen Satz von 14,6 Prozent und dem Zusatzbeitragssatz jeder einzelnen Kasse, der fast jedes Jahr zulegt. Seit 2022 hat er sich im Durchschnitt von 1,3 auf 2,9 Prozent mehr als verdoppelt. Der Gesamtsatz beträgt derzeit 17,5 Prozent. Er muss bis zu einem Jahresverdienst von 69.750 Euro gezahlt werden. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will ihn bis 2030 konstant halten.


