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Kostenlose CO2-Rechte für Industrie bis 2035

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Ein Arbeiter in einem Stahlwerk in Salzgitter
Ein Arbeiter in einem Stahlwerk in Salzgitterdpa

Was schützt Stahlkocher und Zementhersteller besser vor Klimadumping: eine Grenzabgabe oder kostenlose CO2-Rechte? Die Kommission will nun beides kombinieren.

Wochenlang haben die Europäische Kommission, Staaten und Industrie darum gerungen, wie energieintensive Branchen wie Zementhersteller oder Stahlkocher trotz der ehrgeizigen EU-Klimaziele wettbewerbsfähig bleiben können. Jetzt gibt es eine Lösung. Die Industrie kann bis mindestens 2035 mit kostenlosen CO2-Rechten rechnen. Das geht aus einem Entwurf der Kommission für die geplante CO2-Grenzabgabe hervor, der der F.A.Z. vorliegt. Darin ist als Lösung vorgesehen, die Grenzabgabe von 2025 an über einen Zeitraum von zehn Jahren schrittweise einzuführen und die kostenlosen Rechte zunächst bis 2030 auf 50 Prozent und bis „frühestens“ 2035 auf null zu senken.

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