Schnabel offen für Chefposten : Ein deutscher „Falke“ für die EZB-Spitze?

Bisher ist die deutsche Ökonomin Mitglied des EZB-Direktoriums. Jetzt bewirbt sie sich für das Präsidentenamt – obwohl das mit den Regeln kaum vereinbar ist.
Im beginnenden Rennen um die Neubesetzung mehrerer Führungspositionen in der Europäischen Zentralbank (EZB) hat das derzeitige EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel Ansprüche auf die Nachfolge der derzeitigen Präsidentin Christine Lagarde angemeldet. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg sagte Schnabel auf die Frage, ob es an der Zeit sei, dass ein Deutscher die EZB führe und ob sie diese Person sein könnte: „Wenn ich gefragt würde, stünde ich bereit.” Die aktuellen achtjährigen Amtszeiten Lagardes und Schnabels enden in zwei Jahren kurz hintereinander. Lagarde hört im Oktober 2027 auf, Schnabels Posten ist bis Dezember 2027 befristet.


