Investition in Deutschland : Ein Chip-Quartett für Dresden

Vier Halbleiterkonzerne bauen unter Führung von Branchenprimus TSMC eine neue Chipfabrik in Sachsen – für 10 Milliarden Euro. Die Hälfte zahlt der Staat.
Der erste Anstoß zur neuesten Chipfabrik in Dresden ist wohl von Herbert Diess gekommen. Der einstige Vorstandsvorsitzende von Volkswagen soll mitten in der schweren Halbleiterkrise vor zwei Jahren nach Taiwan geflogen und dort bei den großen Halbleiterherstellern wie TSMC vorstellig geworden sein. Er habe ausloten wollen, wie sich die damals bis zum Zerreißen gespannte Lage an der Chipfront für die schwer betroffene Autobranche entschärfen lasse, wird hinter den Kulissen kolportiert. Dann flog er zurück nach Deutschland – mit einer Idee.
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