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Nach der Festplatte : Speichern wir unsere Daten bald auf DNA?

  • -Aktualisiert am

Illustration eines DNA-Strangs Bild: obs/AbbVie Deutschland GmbH & Co KG

1000 Jahre haltbar, milliardenfach leicht kopierbar: Forscher tüfteln an einer neuen Speichertechnik, die sich an der Biologie orientiert. Erste Anwendungen werden schon erprobt.

          7 Min.

          Über die Jahrtausende haben Menschen Daten auf einer Vielfalt von Medien gespeichert: von Malereien auf Felswänden über Bücher bis hin zu digitalen Speichermedien wie Lochkarten, Compact Discs, Festplatten und Magnetbändern. Im letzten Jahrhundert haben sich die digitalen Speichermedien durchgesetzt, und Daten jeglicher Art sind fast ausschließlich digital als eine Folge von Nullen und Einsen aufgezeichnet.

          Die Menge an Daten, die wir jedes Jahr generieren und speichern, ist in der jüngeren Vergangenheit exponential gestiegen und liegt in diesem Jahr im Zettabyte-Bereich. Das ist viel. Ein Zettabyte ist eine Sequenz von Nullen und Einsen der Länge 8 mal 10 hoch 21. Würde man eine solche Datenmenge in Bücher durchschnittlicher Größe schreiben und diese dann auslegen, würden sie die Erdoberfläche fünfmal bedecken. Der Vergleich illustriert, dass sich Bücher schon allein deshalb nicht eignen, um große Datenmengen zu speichern, weil die benötigte Datendichte so groß ist.

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