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Neue Bedrohungslage :
Wie die KI unsere Cybersicherheit beeinträchtigt

Von
Haya Shulman
,
Michael Waidner
Lesezeit:
Immer häufiger werden Verbraucher Opfer von Cyberkriminellen.
Immer häufiger werden Verbraucher Opfer von Cyberkriminellen.dpa

KI ist auch eine mächtige Waffe für Internetkriminelle. Was droht? Und wie können wir uns durch KI davor schützen? Ein Gastbeitrag.

Dank des Ende 2022 vom amerikanischen Unternehmen Open AI veröffentlichten KI-Werkzeugs ChatGPT ist ein neuer Hype in der Künstlichen Intelligenz (KI) ausgebrochen. Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und neuronale Netze sind als Konzepte schon seit den Fünfzigerjahren bekannt. Wie beim Internet, das in den Sechzigerjahren entstand, dauerte es aber mehr als drei Jahrzehnte, bis aus den ersten Anfängen der KI im größeren Stil nutzbare Systeme entstanden. Das Ergebnis war ein KI-Hype Mitte der Achtzigerjahre. Dieser Hype legte sich relativ schnell, KI-Komponenten fanden seither aber Einzug in praktisch alle Bereiche, in denen Informationstechnologie genutzt wird – auch in die Cybersicherheit. Das erste auf maschinellem Lernen basierte Intrusion Detection System, also System zur automatisierten Erkennung laufender Angriffe, stammt aus dem Jahr 1985.

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