Deutsche Bank und Commerzbank :
Von der Intensivstation

Hanno Mußler
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Die Bankchefs Christian Sewing (Deutsche Bank) und Martin Zielke (Commerzbank) auf einer Bankenkonferenz in Frankfurt im vergangenen November.
Die Bankchefs Christian Sewing (Deutsche Bank) und Martin Zielke (Commerzbank) auf einer Bankenkonferenz in Frankfurt im vergangenen November.Reuters

Die Deutsche Bank ist ein großer Sanierungsfall, die Commerzbank ein kleiner. Jetzt senden beide Lebenszeichen. Doch die Sanierung kostet Erträge.

Die Deutsche Bank arbeitet nun fünf Jahre hintereinander defizitär, hat zwischen Anfang 2015 und Ende 2019 rund 15 Milliarden Euro an Verlusten angehäuft. Die Commerzbank arbeitet seit 2013 jedes Jahr profitabel, aber nicht effizient genug. Eigenkapitalrenditen von weniger als 5 Prozent sind zum Leben auf Dauer zu wenig. Beide Frankfurter Finanzhäuser haben daher nach dem Abbruch ihres Fusionsflirts im Sommer 2019 überfällige Sanierungsprogramme aufgelegt. Der Beifall der Börse blieb zunächst aus. Erst in diesem Jahr klettern die Aktienkurse beider Banken kräftig – auch wenn beide Titel im Zuge der jüngsten Marktturbulenzen erstmal wieder an Wert verloren haben.

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