VW-Vorstand Renschler : „VW ist robust. Wir schaffen das“

Volkswagen-Vorstand Andreas Renschler gibt sich zuversichtlich. Die Lastwagen-Sparte werde nicht notverkauft.
VW-Vorstand Andres Renschler sieht in der Aufarbeitung des Diesel-Skandals vor allem die Konzernspitze gefordert: „Alles an neuer Kultur fängt mit Führung an, mit uns im Vorstand“, sagte Renschler der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, für ihn sei „immer noch nicht ganz fassbar, was da passiert ist: Die Organisation insgesamt ist erschüttert.“ Seinen Vorstandskollegen empfiehlt er in der F.A.S. „selbstbewusste Demut“: „Wir müssen uns hinstellen und uns entschuldigen. Das tun wir auch: Wir sagen Entschuldigung.“
Renschler räumte ein, dass die Amerika-Reise des Vorstandsvorsitzenden Müller in der Hinsicht missglückt ist: „Matthias Müller macht einen Superjob. Und wenn zwischendurch auch mal was nicht ganz gerade läuft, ist das doch normal“, sagte er auf eine entsprechende Frage der F.A.S. Müller sei genau der richtige Mann für den Neuanfang – aller Kritik zum Trotz, betonte Renschler.
Der Manager wies Befürchtungen zurück, der Skandal könnte Volkswagen umhauen: „Ich bin sicher: Wir schaffen das. Der Konzern ist robust.“ Ein Notverkauf einzelner Teile, wie der von ihm verantworteten Trucksparte, werde es nicht geben. Renschler sagte weiter, dass Ferdinand Piech, wiewohl ohne offizielles VW-Amt, weiter mitmischt: „Er ist Teilhaber von Volkswagen, außerdem Aufsichtsrat in der Porsche SE, unserem Großaktionär. Dass er dort seine Meinung einbringt, ist anzunehmen.“





