Interner Ärger bei VW :
„Der Betriebsrat wird bewusst außen vor gelassen“

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Vorstandsvorsitzender Müller wird von Betriebsratschef Osterloh (links) unter Druck gesetzt.
Vorstandsvorsitzender Müller wird von Betriebsratschef Osterloh (links) unter Druck gesetzt.dpa

Gute Krisenbewältigung? Nicht bei den Wolfsburgern, meint VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh. Auch von der kalifornischen Umweltbehörde kommt Druck. Der Autohersteller kündigt derweil an, die Kfz-Mehrsteuern übernehmen zu wollen.

Zwischen dem einflussreichen VW-Betriebsrat und dem Konzernvorstand knirscht es offenbar gewaltig. VW-Konzernbetriebschef Bernd Osterloh vermisse ein schlüssiges Gesamtkonzept zur Bewältigung der Affäre, schrieb er am Freitag der Belegschaft. Der Brief lag der Deutschen Presse-Agentur in Hannover vor. Darin richtet sich Osterloh an Konzernchef Matthias Müller und VW-Markenchef Herbert Diess mit den Worten: „Wir können nur an die Herren Müller und Diess appellieren, gerade in diesen Tagen die Einigkeit zwischen Beschäftigten und Management nicht weiter durch Sprachlosigkeit auf eine Zerreißprobe zu stellen.“

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