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Augsburger Stehaufmännchen : Eine Stadt, die immer wieder aufsteht

Teilnehmer einer Kundgebung der IG Metall gegen die Schließung des Fujitsu-Werkes Augsburg stehen auf dem Willy-Brandt-Platz an der Messe. Bild: dpa

Kuka spart radikal, Fujitsu macht einfach dicht, Ledvance ist schon Vergangenheit: Augsburg muss seit Jahren Unternehmenskrisen verkraften – und bewältigt sie immer wieder. Wie schaffen die das?

          5 Min.

          Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Hiobsbotschaften häufen. Augsburg ist leidgeprüft, wenn es um Stellenabbau, Firmenpleiten, Umstrukturierungen und Sanierungen von Unternehmen geht. Doch in der jüngsten Krise hat es die Fuggerstadt am Lech dann doch härter getroffen. Ledvance, der von Osram noch gerade rechtzeitig an Chinesen abgestoßene Lampenhersteller, hat sein Werk geschlossen: Fast 700 Mitarbeiter haben ihren Arbeitsplatz verloren.

          Rüdiger Köhn

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Der japanische Computerhersteller Fujitsu droht, seinen Verwaltungs-, Produktions- und Entwicklungsstandort im Jahr 2020 zu schließen: Bis zu 1800 Beschäftigte fürchten um ihre Zukunft. Nun hat Kuka, der im chinesischen Besitz befindliche Roboterhersteller, tiefgreifende Einschnitte mit einem Sparvolumen von 300 Millionen Euro angekündigt – und einen Stellenabbau obendrein. Über das Ausmaß werden die mehr als 4000 Mitarbeiter in Augsburg noch im Unklaren gelassen. Es soll viel und zügig in Verwaltungsfunktionen gespart werden, also dürfte die Zentrale besonders betroffen sein.

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