Streit um Bezahlung : Anwälte pochen auf die Erhöhung ihrer Gebühren

Anwälte hoffen schon länger auf eine Erhöhung ihrer Gebühren, doch die Bundesländer machen ihnen jetzt ein Strich durch die Rechnung: zu teuer in der Corona-Krise. Dagegen regt sich Widerstand.
Krisenzeiten sind keine günstige Gelegenheit für Gehaltserhöhungen, jedenfalls wenn man nicht im öffentlichen Dienst arbeitet. Dort haben Pflegekräfte, Polizisten und Verwaltungsangestellte kürzlich gegenüber Bund und Ländern zwar eine Anhebung der Löhne um bis zu 4,5 Prozent durchgesetzt. Die Rechtsanwälte sollen dagegen wegen der hohen finanziellen Belastung durch die Pandemie zwei Jahre länger auf ihre Gebührenerhöhungen warten. Darauf dringen jedenfalls jetzt einige Bundesländer. Am kommenden Freitag wird die Länderkammer den Vorschlag diskutieren, die Gebühren erst 2023 und nicht schon, wie vom Bundesjustizministerium geplant, im nächsten Jahr anzuheben.





