FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Absturz der Concorde :
Ende einer Ära

Von
Jürgen Schelling
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In dreieinhalb Stunden flog der Überschalljet von Paris nach New York.
In dreieinhalb Stunden flog der Überschalljet von Paris nach New York.dpa

Vor 25 Jahren verunglückt eine Concorde nahe Paris. Der Absturz läutet das Ende des zivilen Überschallflugs ein. Zumindest bis heute.

Es ist ein normaler Charterflug, der an diesem 25. Juli 2000 vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle nach New York führen soll. An Bord der Concorde sind überwiegend deutsche Passagiere, die später von der US-Metropole aus zu einer Kreuzfahrt starten und dafür mit diesem Sonderflug anreisen. Flugkapitän Christian Marty und seine Crew sind äußerst erfahren. Eine Concorde von Air France zu fliegen, ist sowohl für die beiden Piloten wie auch den Flugingenieur und alle Mitglieder der Kabinencrew ein besonderes Privileg. Dementsprechend routiniert und engagiert sind alle an Bord. 100 First-Class-Gäste sind perfekt umsorgt. Die Concorde hat bis zu diesem Zeitpunkt keinen schweren Unfall gehabt – weder die Maschinen von Air France noch die von British Airways.

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