Der lukrative Dreisprung von Bachs IOC
Hop – Step – Money: Das IOC führt einen surrealen Zirkus auf und entscheidet sich für eine Doppelvergabe von Olympia 2024 und 2028. Das dürfte eine ganze Menge Geld wert sein.
Hop – Step – Money: Das IOC führt einen surrealen Zirkus auf und entscheidet sich für eine Doppelvergabe von Olympia 2024 und 2028. Das dürfte eine ganze Menge Geld wert sein.
Das Internationale Olympische Komitee will die Sommerspiele für 2024 und 2028 gleichzeitig vergeben. Einen entsprechenden Beschluss haben die IOC-Mitglieder in Lausanne getroffen.
Es ist ein Novum in der olympischen Geschichte: Bei den Winterspielen in Pyeonchang kümmert sich eine neu gegründete Organisation, die ITA, um die Doping-Kontrollen. Damit reagiert das IOC auf anhaltende Kritik.
Dass Emmanuel Macron zur Unterstützung der Pariser Delegation zum IOC kommt, legt den Schluss nahe: France first. Eine Frage vor den Olympia-Vergaben 2024 und 2028 ist aber noch offen.
Olympia probiert neue Sportarten aus: Eine Mini-Variante des Basketballs und Artistik auf dem Fahrrad kommen hinzu. Derweil macht das IOC mit seinem Plan für eine Doppelvergabe ernst.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur plant Übergriffe auf dopende Olympiateams. IOC-Chef Thomas Bach kann das nicht zulassen. Der Schlagabtausch nun ist hässlich.
Im Dezember sprach IOC-Präsident Bach von „Beweisen“ – nun stellt Russlands neuer Sportminister den McLaren-Report in Frage. Beim Wada-Symposium in Lausanne kommt das gar nicht gut an.
Helene Fischer lebte früher in einer „Grusel-Gruft“, ein „Bild“-Kolumnist hat sich in Martin Schulz verliebt und die Klatschpresse versucht weiter, mit dem Leid von Michael Schumacher Geld zu verdienen.
Formal geht es um Fußball, doch die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshof hat eine weitreichende Bedeutung. Entsprechend sind die Reaktionen auf das Urteil.
Der Internationale Sportgerichtshof entscheidet heute über das Begehren Serbiens, das Kosovo wieder aus der Uefa auszuschließen. Diese Entscheidung könnte die Stabilität des Balkans gefährden.
Das Kosovo will Uefa-Mitglied werden, doch Serbien klagt dagegen. Nun entscheidet ein Gericht. Welche Rolle spielt Franz Beckenbauer in der Geschichte?
Der Westen erwägt weitere Sanktionen gegen Russland. Das machte der amerikanische Außenminister Kerry in London klar. Ein militärisches Eingreifen in Syrien werde es hingegen wohl nicht geben.
Ohne konkrete Ergebnisse traf Amerikas Außenminister mal wieder seinen russischen Kollegen. Als nächstes steht auch für Frank-Walter Steinmeier ein Syrien-Gespräch mit John Kerry an.
Noch vor den Gesprächen in Lausanne spricht Syriens Machthaber Baschar al Assad über seine Sicht der Dinge. Die „Terroristen“ müssten wieder zurück in die Türkei gedrängt werden.
Nach dem Abbruch der Verhandlungen über eine Waffenruhe für Syrien wollen die Außenminister beider Länder am kommenden Samstag in der Schweiz zusammenkommen. Amerika gibt sich verhalten.
Es sollte eine Olympia-Revanche werden – doch für die deutschen Leichtathleten lief es auch in der Diamond League in Lausanne nicht besser als in Rio. Robert Harting, Christina Schwanitz und Christina Obergföll enttäuschen abermals.
Überrascht, dass das IOC Russland für Rio de Janeiro zugelassen hat? Wieso eigentlich? Präsident Thomas Bach und sein russischer Kollege Alexander Schukow hatten den Deal bereits im November ausgehandelt.
Das IOC wartet mit seinem Urteil über den möglichen Ausschluss russischer Sportler von den Spielen in Rio wegen Staatsdopings. Dafür beschließt es einige vorläufige Sanktionen.
Gruppenletzter bei der EM und am Pranger: Die Leichtathleten gelten als gedopt – es sei denn, sie können das Gegenteil beweisen. Der russische Sport liegt in Scherben.
Es ist die wichtigste aller Olympia-Fragen: Wie schafft es Thomas Bach, russische Athleten in Rio starten zu lassen trotz aller Vorwürfe und Belege für systematisches Doping? Sie werden gebraucht, damit der Rubel rollt.
Weil bei Olympia immer „die Besten“ am Start sein sollen, können bei den Spielen in Rio nun auch Profiboxer antreten. Die müssen sich zuvor aber noch auf einen Kulturschock einrichten.
Olympische Charta? Gleichberechtigung? Beim Volleyball-Weltverband werden solche wichtigen Dinge aktiv ignoriert. So viel Verachtung für das eigene Regelwerk und die Menschenrechte gab es bislang selten.
Die Sportverbände sammeln sich nach den diversen Affären. In Lausanne liest ihnen Werbeguru Sir Martin Sorrell die Leviten.
Im antiken Olympia ist das olympische Feuer entzündet. Und in Rio brennt’s. Die olympischen Sportverbände sorgen sich um den Zustand der Sportstätten.
Blendende Idee oder kulturindustrieller Ausverkauf? In der Schweiz eröffnet ein Vergnügungspark, der nach sechzehn Jahren Planung Leben und Kunst von Charlie Chaplin anfassbar macht.
Weniger Spannung, weniger Sicherheit: Im deutschen Reiter-Team ist man erzürnt über die olympischen Reformpläne – und warnt vor möglichen Konsequenzen.
Das IOC stattet für die Olympischen Spiele im Sommer ein Flüchtlings-Team aus. Das Gastgeberland Brasilien befindet sich derweil in der finalen Vorbereitungsphase.
Ein Nachfahre der Rothschilds, die einst im „Grüneburg“-Palais lebten, wünscht sich ein würdevolles Gedenken an seine Familie. Er erinnert an ihre leidvolle Geschichte.
Der Zeitraum für die Bewerbung ist abgelaufen: Fünf Städte wollen die Olympischen Spiele 2024 ausrichten, darunter Hamburg. Zwei Kandidaten verzichten indes doch noch auf ihre Bewerbung.
In Wien gehen die Atomverhandlungen der Sechsergruppe mit Iran weiter, es geht um alles oder nichts. In Teheran tobt derweil ein Machtkampf.
Was will Michel Platini in der Olympia-Stadt Lausanne? Natürlich Stimmen sammeln für seine Kandidatur als Fifa-Präsident. Der Königsmacher ist nicht abgeneigt.
Die Wirtschaft stellt sich auf das Ende der Iran-Sanktionen ein. Zuerst müssen die Finanzgeschäfte wieder laufen. Die große Frage ist: Wie reagiert der Ölpreis?
Viel spricht dafür, dass es sich bei den scharfen Tönen nach der Übereinkunft von Lausanne im Atomstreit nur um Theaterdonner handelt. Die unklaren Punkte im Abkommen sind durchaus gewollt.
Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei hat einen Erfolg in den Atom-Verhandlungen in Zweifel gezogen. Er sei zwar für eine Einigung mit dem Westen, ein Erfolg sei aber noch nicht sicher.
Diplomatische Erfolge sind im Nahen Osten seit Jahren selten. Doch die Marathon-Verhandlungen von Lausanne haben sich gelohnt. Das Eckpunkte-Programm im Atomstreit mit Iran lässt hoffen.
Nachdem weder Drohungen noch Beschwörungen halfen, bleibt dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu nur ein Bündnis mit den Republikanern in Amerika, um das Rahmenabkommen mit Iran doch noch zu verhindern.