Stadionpfarrer Eugen Eckert :
Von Foulspiel, Reue und Vergebung

Von
Stefan Toepfer
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Das Kreuz an der Wand der Stadionkapelle halten manche für ein Pluszeichen, aber auch das kann Pfarrer Eugen Eckert nicht aus dem Konzept bringen.
Das Kreuz an der Wand der Stadionkapelle halten manche für ein Pluszeichen, aber auch das kann Pfarrer Eugen Eckert nicht aus dem Konzept bringen.Röth, Frank

„Wir sollten als Kirche nicht jammern, sondern uns etwas einfallen lassen“: So lautet ein Wahlspruch von Eugen Eckert, Stadionpfarrer in Frankfurts Fußball-Arena. Sich immer wieder neu zu motivieren, dabei hilft dem Neunundfünfzigjährigen nicht nur der Glaube, sondern auch seine Liebe zur Musik und zum Sport.

Die Kerben in dem dunklen, afrikanischen Holz sind deutlich zu sehen und, besser noch, zu fühlen. Es ist so, als stünden Altar, Pult, Taufbecken und Kerzenständer in der Kapelle für das Leben derer, die sie besuchen. Welches Leben verläuft schon glatt? Der Stuttgarter Künstler Werner Pokorny wollte jedenfalls, dass dem Holz die Spuren der Bearbeitung anzusehen bleiben. Eugen Eckert will auf seine Art und Weise auch Spuren hinterlassen: mit der Botschaft von Gott, die dem Leben Weite geben soll. Eckert ist evangelischer Pfarrer, aber nicht in einer klassischen Gemeinde tätig. Die Kapelle mit dem kunstvoll bearbeiteten Holz liegt in der Commerzbank-Arena. Eugen Eckert ist Stadionpfarrer. Er mag prägnante Sätze wie diesen: „Ein Leben ohne Gott ist wie Fußball ohne Ball.“

FAZ

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