Hanauer Attentat : Opposition kritisiert Beuths Aussagen

Zum Abschluss des Hanau-Untersuchungsausschusses trat Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) auf. Er räumte Fehler ein, nahm aber die Sicherheitsbehörden in Schutz. Sein Auftritt überzeugte nicht alle.
Die Aussage des hessischen Innenministers Peter Beuth (CDU) vor dem Hanau-Untersuchungsausschuss im Landtag, nach der die Polizei die rassistischen Morde am 19. Februar 2020 nicht hätte verhindern können und „insgesamt gute Arbeit geleistet“ habe, hat für überwiegend kritische Reaktionen der politischen Parteien gesorgt. Die Angehörigen der Opfer hatten bereits vor der Aussage des Innenministers gefordert, dass dieser die Verantwortung für die Fehler der Behörden übernehmen müsse, was einer Rücktrittsforderung gleichkommt. Diesen hat der Minister nicht erklärt, aber zugleich eingeräumt, dass er als Innenminister die politische Verantwortung nicht ablegen könne.
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