Gießen/Marburg :
Widerstand gegen Stellenabbau im Uni-Klinikum

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Kostentreiber: Nicht jede Behandlung im Uni-Klinikum Gießen und Marburg wird von den Krankenkassen auch voll bezahlt.
Kostentreiber: Nicht jede Behandlung im Uni-Klinikum Gießen und Marburg wird von den Krankenkassen auch voll bezahlt.Müller, Verena

Wegen des hohen Kostendrucks stehen im privatisierten Uni-Klinikum Gießen und Marburg 500 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Der Betriebsrat sucht Hilfe beim Land.

Betriebsräte des Universitätsklinikums Gießen und Marburg wollen diesen Donnerstag dem Büro von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden einen Besuch abstatten. Die Arbeitnehmervertreter möchten über den geplanten Abbau von bis zu 500 der rund 7300 Vollzeitstellen an dem seit Februar 2006 mehrheitlich privatisierten Klinikum reden. Sie halten nichts von dem Stellenabbau, aber auch Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) versetzt das Vorhaben der Rhön-Klinikum AG, die 95 Prozent an dem Universitätsklinikum hält, in Aufregung. Zudem sorgen sich die Uni-Präsidenten an beiden Standorten um die medizinische Forschung. Sie werde massiv leiden, „wenn die in der Presse kursierenden Personalabbaupläne umgesetzt werden“.

FAZ

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