OB-Wahl in Frankfurt :
Merkwürdiges Timing im Fall Akman

Rainer Schulze
Ein Kommentar von
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Gegen den Hauptamtsleiter Tarkan Akman (SPD), langjähriger Vertrauter von Peter Feldmann, wird im Zuge der AWO-Affäre ermittelt.Saskia Stöhr

Gegen den Frankfurter Hauptamtsleiter wird seit einem Jahr im Zuge der AWO-Affäre ermittelt. Aber die Staatsanwaltschaft informiert die Stadt erst kurz vor der OB-Wahl darüber. Der Zeitpunkt nutzt der CDU und schadet der SPD in der Stichwahl.

Kurz vor der Oberbürgermeisterwahl informiert die Staatsanwaltschaft die Stadt Frankfurt, dass gegen den Hauptamtsleiter Tarkan Akman, SPD-Mitglied und langjähriger Vertrauter des abgewählten Stadtoberhaupts Peter Feldmann, im Zusammenhang mit der Affäre um die Arbeiterwohlfahrt ermittelt werde. Die Stadt trennt sich umgehend von Akman, wie erst am Tag nach dem ersten Wahlgang bekannt wird. Uwe Becker (CDU) und Mike Josef (SPD) ziehen in die Stichwahl ein. Und CDU-Ministerpräsident Boris Rhein äußert sich noch am Wahlabend so: „Mich wundert, dass Mike Josef gar nicht verbunden wird mit dem AWO-Skandal.“

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