Jüdisches Leben in Frankfurt :
Wieder eine Säule der Stadt

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Sichtbar: Zum Gedenken an den Opfern an Halle hat sich die jüdische Gemeinschaft vor der Westendsynagoge in Frankfurt versammelt
Sichtbar: Zum Gedenken an den Opfern an Halle hat sich die jüdische Gemeinschaft vor der Westendsynagoge in Frankfurt versammeltMarina Pepaj

Nach 1945 gab es kaum noch Juden in Frankfurt. Doch sie kehrten Stück für Stück zurück – und wurden wieder zu einer lebendigen Gemeinde. Ein Blick auf das jüdische Leben in Frankfurt.

Niemand konnte sich nach zwölf Jahren Nazi-Diktatur vorstellen, dass es in Frankfurt jemals wieder eine lebendige jüdische Gemeinde geben würde. Die jüdische Bevölkerung gab es nicht mehr: Ein Gutteil der einst 30.000 als Juden verfolgten Bewohner war nach England, Amerika oder Palästina ausgewandert oder geflohen, 8000 von ihnen waren in den Osten deportiert und größtenteils ermordet worden.

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Alexander Jürgs
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