Neues Wahlrecht : Frankfurt verliert an Einfluss im Bundestag

Das neue Wahlrecht hat seine Tücken: Frankfurt büßt nach der Wahl politischen Einfluss ein, weil Wahlkreissieger nicht ins Parlament einziehen. CDU-Politiker kritisieren die Schwächung großstädtischer Interessen – und fordern eine Reform.
Es gibt viele Entscheidungen im Bundestag, die Frankfurt unmittelbar betreffen: Die Ansiedlung der Anti-Geldwäschebehörde, der Fernbahntunnel unter der Stadt oder das Haus der Demokratie an der Paulskirche sind nur einige Beispiele aus der jüngsten Zeit. Bisher ist gewährleistet, dass bei diesen Themen Frankfurter Interessen berücksichtigt werden. Denn die Mainmetropole ist mit sechs Abgeordneten in fast allen Fraktionen im Bundestag vertreten. Doch künftig gibt es nur noch insgesamt vier Mandatsträger bei Grünen, SPD und Linken, nicht aber bei CDU/CSU, der größten Fraktion.
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