Bangen um Standort :
Siemens-Mitarbeiter teils von Offenbach nach Fechenheim

Lesezeit:
Trotz Widerstand: Der Siemens-Standort Offenbach soll „perspektivisch“ aufgegeben werden.
Trotz Widerstand: Der Siemens-Standort Offenbach soll „perspektivisch“ aufgegeben werden.Getty

Monatelang haben Siemens und Arbeitnehmervertreter um den Standort Offenbach gerungen. Betroffen sind 800 Stellen. Nun ist es zu einer Entscheidung gekommen.

Die Münchener Siemens AG wird den Standort Offenbach mit ihrer Kraftwerk-Sparte - Power&Gas (PG) - „perspektivisch“ aufgeben. Das teilte der Konzern-Personalvorstand Janina Kugel in einer kurzfristig einberufenen Telefonkonferenz mit. Das in Offenbach angesiedelte Geschäft will Siemens demnach mit jenem in Erlangen bündeln. Details nannte Kugel noch nicht. Betroffen sind 800 Mitarbeiter in Offenbach. Ein Teil der Mitarbeiter soll nach Kugel unter anderem ins Werk Frankfurt-Fechenheim wechseln.

Gegen die Standort-Schließung hatten Mitarbeiter und Arbeitnehmervertreter in den vergangenen Monaten mehrfach protestiert. Am Standort Offenbach planen Siemens-Mitarbeiter bisher Gaskraftwerke und betreuen Projekte in aller Welt, unter anderem ein Großkraftwerk in Ägypten.

Empfehlungen
Mit den Schülern fing es an: In Frankreich ist aus Kundgebungen der Generation Z ein Massenprotest entstanden, der in vielen Städten in Gewalt mündete.
Gen-Z-Proteste:
Eine Generation schiebt Frust

Die Jugend begehrt auf. Am Wochenende will sie mit Demonstrationen auf ihre Probleme aufmerksam machen. Woher kommt die große Unzufriedenheit und kann daraus eine Massenbewegung entstehen?

Alexander Jürgs
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt