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Bangen um Standort : Siemens-Mitarbeiter teils von Offenbach nach Fechenheim

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Trotz Widerstand: Der Siemens-Standort Offenbach soll „perspektivisch“ aufgegeben werden. Bild: Getty

Monatelang haben Siemens und Arbeitnehmervertreter um den Standort Offenbach gerungen. Betroffen sind 800 Stellen. Nun ist es zu einer Entscheidung gekommen.

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          Die Münchener Siemens AG wird den Standort Offenbach mit ihrer Kraftwerk-Sparte - Power&Gas (PG) - „perspektivisch“ aufgeben. Das teilte der Konzern-Personalvorstand Janina Kugel in einer kurzfristig einberufenen Telefonkonferenz mit. Das in Offenbach angesiedelte Geschäft will Siemens demnach mit jenem in Erlangen bündeln. Details nannte Kugel noch nicht. Betroffen sind 800 Mitarbeiter in Offenbach. Ein Teil der Mitarbeiter soll nach Kugel unter anderem ins Werk Frankfurt-Fechenheim wechseln.

          Gegen die Standort-Schließung hatten Mitarbeiter und Arbeitnehmervertreter in den vergangenen Monaten mehrfach protestiert. Am Standort Offenbach planen Siemens-Mitarbeiter bisher Gaskraftwerke und betreuen Projekte in aller Welt, unter anderem ein Großkraftwerk in Ägypten.

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