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Mehr Konzerne im DAX : Vier von vierzig

Bullen und Bären blicken nun wohl gespannt auf die Entwicklung des DAX. Bild: dpa

Jetzt gibt es 40 statt 30 Konzerne im DAX. Das Rhein-Main-Gebiet profitiert davon aber nicht. Mittlerweile sind andere Regionen das wirtschaftliche Herz der Republik.

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          Von Montag an zählt der Deutsche Aktienindex 40 Mitglieder und damit zehn mehr als bisher. Und was ändert sich für das Rhein-Main-Gebiet? Nichts. Keiner der zehn Konzerne, die in Deutschlands wichtigstes Börsenbarometer aufrücken, kommt aus diesem Ballungsraum. Dank des Aromen-Herstellers Symrise darf sich nun Holzminden rühmen, einen Dax-Konzern zu beherbergen, dank Siemens Healthineers taucht Erlangen auf der Dax-Karte auf. Berlin ist nach dem Aufstieg von HelloFresh und Zalando nun viermal vertreten.

          Viermal. So wie Rhein-Main. Früher gab es die Arbeitsteilung: In Berlin wird Politik gemacht, aber Frankfurt ist das wirtschaftliche Herz der Republik. Was bleibt davon? Die Hauptstadt hat aufgeholt, der Raum München ist davongeeilt, siebenmal steht er auf der Liste, Bayern gar elfmal. In ganz Hessen finden sich auch nur vier Dax-Adressen, weil Kassel, Gießen und Wetzlar blank sind.

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