Wüste Negev : Frieden finden

Ökotourismus, Neugier, Stadtflucht oder Kulturzwang: Die Wüste Negev zieht Menschen aus den verschiedensten Gründen an. Was man findet? Langeweile, Stille und Glück.
Unfassbar, wie lang 250 Kilometer sein können. Vier Stunden sind es seit Jerusalem, in einem Verkehr, den manche gern mit Italien vergleichen. Sicherheitskontrollen mit Schäferhunden lagen schon auf dem Weg und aufregende Tankstellensuchaktionen in wasserfreier Umgebung. All das für das große Nichts. Für die Suche nach Stille in einem Land, in dem Unterhaltungen in Streitlautstärke ausgetragen werden und Handybenutzer telefonieren, indem sie das Telefon auf Lautsprecher stellen und vor sich hertragen. Und in dem Ruhe nur noch dort zu finden ist, wo sie oft fließend in Langeweile übergeht: in der Wüste. Kurz nach Mitzpe Ramon - Höhepunkte: ein Supermarkt, drei Bistros und eine Aussichtsplattform - kommen die letzten zwei Kilometer Geholper.





