Wüste Negev :
Frieden finden

Von
Lea Hampel
Lesezeit:
„Abraham“ im Mondenschein: Die größte Hütte hat die Form eines Davidsterns
„Abraham“ im Mondenschein: Die größte Hütte hat die Form eines DavidsternsLea Hampel

Ökotourismus, Neugier, Stadtflucht oder Kulturzwang: Die Wüste Negev zieht Menschen aus den verschiedensten Gründen an. Was man findet? Langeweile, Stille und Glück.

Unfassbar, wie lang 250 Kilometer sein können. Vier Stunden sind es seit Jerusalem, in einem Verkehr, den manche gern mit Italien vergleichen. Sicherheitskontrollen mit Schäferhunden lagen schon auf dem Weg und aufregende Tankstellensuchaktionen in wasserfreier Umgebung. All das für das große Nichts. Für die Suche nach Stille in einem Land, in dem Unterhaltungen in Streitlautstärke ausgetragen werden und Handybenutzer telefonieren, indem sie das Telefon auf Lautsprecher stellen und vor sich hertragen. Und in dem Ruhe nur noch dort zu finden ist, wo sie oft fließend in Langeweile übergeht: in der Wüste. Kurz nach Mitzpe Ramon - Höhepunkte: ein Supermarkt, drei Bistros und eine Aussichtsplattform - kommen die letzten zwei Kilometer Geholper.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Würde Rom nicht locken, man bliebe einfach hier sitzen: Blick in das Hotel de la Ville
Ungewöhnliche Touren:
Rom für Fortgeschrittene

Selbst für Kenner hält die Ewige Stadt noch Überraschungen bereit. Das Hotel de la Ville eröffnet seinen Gästen exklusive Einblicke, schickt sie in geheime Gänge unter dem Trevi-Brunnen und in eine menschenleere Medici-Villa.

Klaus Simon
Vom Marché Central in Rabat wird ein Adlerfisch zum nächsten Restaurant gefahren.
Marokko hat Große Pläne:
Stadt der Superlative

Marokkos Hauptstadt Rabat wird von Touristen gern übersehen. Dabei ist sie ruhig und hat das größte Freibad Afrikas. Für die Fußball-WM 2030 wird hier alles hübsch gemacht – auch auf Kosten der Einwohner.

Thomas Lindemann
Fototermin im Yu Garden in Shanghai
Chinesischer Online-riese:
Ein Trip nach China

Das chinesische Online-Reisebüro Trip.com ist in Asien bereits eine Macht. Nun hat es den europäischen Markt im Visier – eine Kampfansage an Booking. Eine Reise nach China zeigt, welch großen Pläne das Unternehmen hat.

Andreas Lesti
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Mediengestalter Bild & Ton / 2nd TV Operator (m/w/d)
AIDA Cruises - German Branch of Costa Crociere S.p.A.
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Netzwerkmanager Cybersecurity (m/w/d)
saaris - saarland innovation und standort GmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Verlagsangebot
Sprachkurse
Lernen Sie Englisch
Sprachkurse
Lernen Sie Französisch
Fernreisen
Fernweh? 4 Traumziele, die inspirieren
Sprachkurse
Lernen Sie Italienisch
Weitere Themen
Verlagsangebot
Services