Nach dem nordrhein-westfälischen Innenausschuss diskutiert jetzt der Landtag über Fehler der Sicherheitsbehörden im Fall Anis Amri. Ministerpräsidentin Kraft will einen Sonderbeauftragten einsetzen. Der Opposition reicht das nicht.
Welcher Umgang der Regierung mit den Hinterbliebenen des Berliner Terroranschlags ist angemessen? Unter den Parteien gehen die Meinungen auseinander, der frühere Pastor Gauck hat nun seinen Rahmen gewählt.
Wie im Fall des Berlin-Attentäters Anis Amri haben deutsche Sicherheitsbehörden als mögliche Terroristen eingeschätzte Islamisten nicht mehr im Visier. Innenpolitiker sind besorgt und sprechen von einem Sicherheitsrisiko.
Ein Untersuchungsausschuss ist ein langwieriges Prozedere. Rasche und eindeutige Ergebnisse im Fall Amri könnte hingegen ein unabhängiger Sonderermittler liefern.
Anis Amri war den deutschen Behörden bestens bekannt. Dennoch konnte er einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin verüben. Nun hat Bundesjustizminister Maas einen Bericht über die Fehler der Behörden angekündigt. CDU-Vize Strobl fordert eine unbeschränkte Abschiebehaft.
Angesichts vielfachen Sozialmissbrauchs und Terrorgefahr verlangt Gerd Müller alle Flüchtlinge abermals zu überprüfen, die in den vergangenen zwei Jahren nach Deutschland gekommen sind. Unterdessen ist ein Kompromissvorschlag zur Obergrenze in der Union gescheitert.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Jäger macht es sich zu einfach im Fall Anis Amri: Die Grenzen des Rechtsstaats müsse man eben akzeptieren. Der Staat muss sich aber fragen, ob er sich nicht auf der Nase herumtanzen lässt.
Wächst, wie Bundespräsident Gauck meint, unser Zusammenhalt, wenn wir angegriffen werden? Das wäre sehr zu wünschen. Am Ende des Jahres 2016 könnte man freilich auch zu einem anderen Schluss kommen: dass der freie Westen zerfällt.
Der festgenommene mutmaßliche Kontaktmann von Anis Amri ist offenbar als Gefährder eingestuft worden. Gegen ihn wurde schon einmal ermittelt. Doch das Verfahren wurde eingestellt.
Nach dem Anschlag in Berlin hat die Polizei ein Flüchtlingsheim und eine Wohnung durchsucht. Ein Tunesier soll von den Plänen des Attentäters gewusst haben.
Im Fall des mutmaßlichen Berliner Attentäters Anis Amri kommt Hamburgs Justizsenator Till Steffen in Bedrängnis. So durfte die Polizei den Fahndungsaufruf erst nach mehreren Stunden per Facebook verbreiten. Die Opposition kritisiert nicht nur diese Entscheidung.
Nur wenige Stunden nach dem Terror-Anschlag in Berlin nahm die Polizei einen Flüchtling als Verdächtigen fest. Jetzt hat Naveed B. zum ersten Mal von der Nacht erzählt. Er wirft der Polizei laut einem Bericht vor, ihn misshandelt zu haben.
Wäre der Anschlag von Berlin zu vermeiden gewesen? Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger nimmt die Sicherheitsbehörden in Schutz – so wie der Chef des Bundesflüchtlingsamts seine Behörde.
Ein Verdächtiger im Fall Amri wird freigelassen. Dagegen bestätigt sich die Bindung des Attentäters zum IS. Außerdem wird bekannt, dass die Behörden schon früh von einem Sozialbetrug Amris wussten – und ihn bewusst in Sicherheit wiegten.
CDU, FDP und Piraten in Düsseldorf verlangen Aufklärung: Konnte der mutmaßliche Berlin-Attentäter Anis Amri im größten Bundesland ungestört in Moscheen Hass predigen?
Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Attentäter von Berlin, Anis Amri, ist in der Hauptstadt eine Person festgenommen worden. Das Bundeskriminalamt durchsuchte Wohn- und Geschäftsräume.
Die Mehrheit der Deutschen ist für eine stärkere Beteiligung Deutschlands am Kampf gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“. Doch diese Meinung hat eine Grenze.
Eine Überwachungskamera hat den mutmaßlichen Berlin-Attentäter Anis Amri in der Nacht zu Freitag am Mailänder Bahnhof aufgenommen. Wenige Stunden später wurde er bei einer Polizeikontrolle erschossen.
Mit einer Online-Petition wollen Tausende Unterzeichner erreichen, dass der in Berlin getötete polnische Lastwagen-Fahrer Lukasz Urban geehrt wird. Doch ein Bericht weckt nun Zweifel daran, dass er wirklich Schlimmeres verhindern konnte.
Noch sind viele Fragen ungeklärt: War Anis Amri Teil eines Terrornetzwerks? Wieso konnte er sich ungehindert nach Italien absetzen? Trotzdem überbieten sich Politiker mit ihren Forderungen.
Nach dem tragischen Lkw-Attentat in Berlin wünschen sich viele Bürger mehr Schutz, inklusive einer stärkeren Videoüberwachung. Dafür treten auch die Kommunen ein - und fordern eine Lockerung des Datenschutzes.
Die Ermittler wissen noch immer nicht genau, wie der Attentäter von Berlin, Anis Amri, aus der Hauptstadt fliehen konnte. Nun sind offenbar Bilder von einem Zwischenhalt in Frankreich aufgetaucht.
Tunesien hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Abschiebung des mutmaßlichen Täters von Berlin blockiert zu haben. Kurz vor dem Anschlag wollen die Behörden in Tunis mit der Rückkehr von Anis Amris einverstanden gewesen sein.
Nach dem Berliner Anschlag funktionierte die medizinische Versorgung der Opfer. Unfallchirurgen kritisieren trotzdem die mangelnde Übung für den Ernstfall. Sie haben zwei Vorschläge.
Tunesische Sicherheitskräfte haben in einem Randgebiet der Hauptstadt eine „gefährliche“ Gruppe ausgehoben. Sie soll für die Rekrutierung von Kämpfern verantwortlich sein. Eine Verbindung zu Anis Amri gibt es bisher nicht.
Seit Donnerstag ist der Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz wieder geöffnet. Wie ursprünglich geplant soll er erst an Neujahr schließen. Der Bundesinnenminister lobte die Reaktion der Bevölkerung auf den Anschlag als „großartig“.
Nach dem Anschlag machte eine angebliche Videoaufnahme des mutmaßlichen Attentäters Amri in Berlin die Runde. Nun steht zweifelsfrei fest: Er war es nicht.
Ein Neffe des mutmaßlichen Berlin-Attentäters und zwei weitere Männer sind festgenommen worden. Sie sollen Mitglieder einer Terrorzelle sein. Unterdessen wird Amris mögliche Route nach Italien offenbar deutlicher.
Zu Weihnachten entbrennt eine Diskussion darum, ob und wie bestimmte Asylbewerber schneller abgeschoben werden sollten. Für die Ermittler im Fall Anis Amri fallen die Feiertage aus, sie müssen noch wichtige Fragen klären.
Nach dem Tod des mutmaßlichen Attentäters von Berlin atmen viele auf. Doch die Ermittlungen gehen weiter. Welchen Weg Anis Amri nach Italien genommen hat, ist nur eine von vielen unbeantworteten Fragen.
Nach der Erschießung des Terror-Verdächtigen von Berlin hat die Bundesregierung erklärt, schnell die Gesetzeslage zu ändern, um die Sicherheit der Bürger zu garantieren. Die Bundeskanzlerin forderte zügigere Abschiebungen nach Tunesien.