Unwetter in Spanien :
„Man kann Menschen schreien hören“

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Spanien, Valencia: Menschen gehen durch überflutete Straßen an Autos vorbei, die von den Wassermassen übereinander geschoben wurden.
Spanien, Valencia: Menschen gehen durch überflutete Straßen an Autos vorbei, die von den Wassermassen übereinander geschoben wurden.dpa

In Spanien haben sich apokalyptische Szenen abgespielt: Menschen mussten sich schwimmend aus Autos retten, viele Anwohner waren in ihren Häusern eingeschlossen. Ganze Familien wurden in den Tod gerissen.

Die Wassermassen kamen plötzlich und wie eine Sintflut. „Es ist nichts mehr um mich herum. Ich fühle mich, als wäre ich mitten im Meer“, lautete eine Hilferuf, der über die sozialen Medien geteilt wurde. Die spanische Provinz Valencia erlebt seit Dienstagabend eine historische Katastrophe. Mindestens 95 Tote und Dutzende Vermisste zählten die Behörden bis Mittwochnachmittag beim schlimmsten Unwetter seit mehr als vier Jahrzehnten. Am Mittwochnachmittag rief die Regierung eine dreitägige Staatstrauer aus.

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Hans-Christian Rößler, León
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