Entschädigungszahlung :
100 Millionen für Brückeneinsturz in Hafen von Baltimore

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Nach dem Brückeneinsturz in Baltimore haben sich US-Behörden mit der Betreiberfirmen auf eine Entschädigung von 100 Millionen Dollar geeinigt.
Nach dem Brückeneinsturz in Baltimore haben sich US-Behörden mit der Betreiberfirmen auf eine Entschädigung von 100 Millionen Dollar geeinigt.dpa

Im März brachte ein Frachter eine Brücke in Baltimore zum Einsturz, sechs Menschen starben. Nach einer Klage der US-Regierung sind Betreiber und Eigentümer nun zu einer hohen Zahlung bereit.

Rund sieben Monate nach dem Einsturz einer Autobahnbrücke in der US-Hafenstadt Baltimore wegen eines Schiffsunglücks haben die US-Behörden verkündet, dass sie sich mit den singapurischen Besitzer- beziehungsweise Betreiberfirmen des Schiffs auf eine Entschädigungszahlung von mehr als 100 Millionen Dollar geeinigt haben. Die mit den Firmen Grace Ocean und Synergy Marine geschlossene Einigung stelle sicher, dass die Reinigungskosten der Fahrrinne von den Unternehmen getragen werde – nicht vom US-Steuerzahler, erklärte ein hochrangiger Vertreter des Justizministeriums am Donnerstag.

Die Francis-Scott-Key-Brücke über dem Patapsco-Fluss war am 26. März am frühen Morgen eingestürzt, nachdem ein Frachtschiff einen Brückenpfeiler gerammt hatte. Die Besatzung sagte nach dem Unfall aus, dass sich das Schiff nicht mehr habe steuern lassen.

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Erst nach zweimonatigen Aufräumarbeiten konnte der normale Schiffsverkehr wieder aufgenommen werden. Im September reichte das Justizministerium eine Zivilklage gegen Grace Ocean und Synergy Marine ein, um die Ausgaben für diese Aufräumarbeiten erstattet zu bekommen. Mit der Einigung soll die Klage nun beigelegt werden.

Die Besatzung des Frachtschiffs hatte kurz vor dem Unglück noch ein Notsignal abgesetzt, wodurch die Polizei den Verkehr über die Brücke stoppen konnte. Für acht mit Reparaturen beschäftigte Bauarbeiter auf der Brücke aber kam die Warnung zu spät. Nur zwei von ihnen konnten lebend gerettet werden.

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